Bei kühlem, aber trockenem Wetter starteten wir am 14.06. für 3 Tage mit der Weber Touristik in Richtung Norden. Es war die 50zigste Reise mit der Weber Touristik
Zunächst ging es nach Lübeln im Wendland , wo uns die örtliche Reiseleitung zu einem Rundgang durch das schönste Rundlingsdorf führte. Weiter ging es mit dem Bus durch zahlreiche Rundlingsdörfer, wie Göttien, Gülitz, Güstritz usw. An der Feldsteinkirche in Satemin gab es noch einen Fotostopp. Wer mochte, konnte sich diese anschauen. Die Besonderheit dieser Kirche war der Taufengel, der im Altarraum unter der Decke hing und zu Taufen heruntergelassen wird. Es gibt nicht in jedem Rundlingsdorf eine Kirche. Mit viel wissenswerter Geschichte erreichten wir dann wieder Lübeln.
Weiter ging es dann zu unserem Ziel der Hansestadt Lüneburg. Dort angekommen, empfing uns schon die nächste örtliche Reiseleitung zu einer Stadtführung. Lüneburg ist eine Stadt aus dem Mittelalter, die teilweise auf Salz gebaut ist und durch den Salzhandel reich wurde. Das zeigt sich auch an den gotischen Backstein-Giebelhäusern. Auf unserem Rundgang sahen wir u.a. in der historischen Altstadt viele schöne alten Gassen, das alte Rathaus, die St. Johanniskirche, das Heinrich-Heine-Haus. Erwähnenswert auch der Hafen am Stintmarkt mit dem drehbaren Holzkran aus dem Mittelalter, der von Menschenhand angetrieben wurde, ein Wahrzeichen der Hansestadt.
Nach dem Abendessen im Hotel sind einige Reisteilnehmer in den Kurpark gegangen, während die meisten der deutschen Mannschaft vor dem Fernseher zujubelten
Der zweite Tag unserer Jubiläumsreise begann mit großer Spannung. Eine Fahrt ins Blaue. Organisiert von Calle und Maria Weber. Ein großes Geheimnis, niemand wusste etwas, auch nicht Hildegard. Die Reise führte uns nach Hamburg. Auf der Hinfahrt konnten alle Busteilnehmer ein schönes Geschenk der Weber Touristik und der Turnabteilung aus Anlass der 50. Reise, entgegennehmen.
Der erste Stopp begann an den Landungsbrücken bei heftigem Sturm, wo man den Trubel der Hafenstadt bestaunen konnte. Einige nutzten auch die Gelegenheit, um mit dem Fahrstuhl in den renovierten alten Elbtunnel hinunterzufahren.
Von den Landungsbrücken aus fuhren wir dann in das neue Viertel, wo sich eine Rundfahrt mit der Bimmelbahn durch die Speicherstadt anschloss. Sehr beeindruckend war die Konzerthausführung durch die Elbphilharmonie. Wir hatten Glück, und konnten einen Moment an den Proben des NDR im Konzertsaal teilhaben.
Auf der Rückreise nach Lüneburg waren wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
Eine weitere Überraschung gab es dann am Abend. Extra für die Turnabteilung reserviert war der hoteleigene Wintergarten, in dem ein Grillbuffet für uns serviert wurde. Anschließend ließ Calle, bei einem Gläschen Sekt, dann Revue passieren über stattgefundene und unvorhergesehene Ereignisse während der fünfzig Reisen, an die sich so einige Mitreisende der Turnabteilung noch gut erinnern konnten. Alles in Allem ein sehr schöner Tag. Nochmals vielen Dank an Calle und Maria. Auch an Hildegard für die aufwendigen und wunderschönen ausgesuchten Reisen während der vielen Jahre.
Am dritten Tag hieß es Abschied nehmen von Lüneburg. Auf ins Alte Land, das bekannt ist durch den Obstanbau. Ab Jork ging es mit der Reiseleitung entlang der Elbe in die Hansestadt Stade mit ihrer über 1000-jährigen Geschichte. Bei einer Stadtführung bewunderten wir die malerische, von Wasser umgebene Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern.
Nach etwas Freizeit führen wir zurück nach Jork zum Obsthof Matthies. Hier konnte sich jeder noch mit Obst und anderen schönen Dingen versorgen. Zum Abschluss gab es dann im Café Kaffee und Kuchen nach Wahl.
Vor einem der schönen Fachwerkhäuser, die sich durch ihr buntes Altländer Mauerwerk auszeichnen, wurde noch ein letztes Gruppenfoto gemacht.
Nun ging es zurück nach Steinhagen, das wir am Abend gesund und ohne Zwischenfälle erreichten.
Renate und Hildegard